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Deutschland
Wie kryptofreundlich sind Deutschlands Großstädte? Bezahlen mit Bitcoin & Co. im Städtevergleich

Mit Bitcoin im Café bezahlen, im Laden einkaufen oder sogar Dienstleistungen begleichen? In einigen deutschen Großstädten ist das längst möglich. Doch wie alltagstauglich ist das Bezahlen mit Kryptowährungen wirklich? Ein Blick auf Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt zeigt, wo Bitcoin bereits im Alltag angekommen ist und wo die Möglichkeiten noch begrenzt sind.
Berlin bietet die größte Bandbreite
Berlin bietet vor allem dort Möglichkeiten für Bitcoin-Zahlungen, wo kleinere, unabhängige Betriebe neue Bezahlwege ausprobieren. In Prenzlauer Berg gehört etwa All the Colors dazu. Das Geschäft akzeptiert laut BTC Map sowohl Lightning als auch klassische On-Chain-Zahlungen.
Auch bei Chipi Chipi Bombón in der Warschauer Straße können Kunden mit Bitcoin bezahlen. Auf BTC Map finden sich mehrere Rückmeldungen von Nutzern, die dort bereits Lightning verwendet haben.
Gerade bei kleineren Beträgen spielt die Zahlungsart eine Rolle. Bei einer On-Chain-Zahlung landet die Transaktion direkt auf der Bitcoin-Blockchain. Lightning wickelt Zahlungen über ein zusätzliches Netzwerk ab und eignet sich dadurch besser für spontane Zahlungen an der Kasse.
In München reicht Bitcoin bis zur Apotheke
München zeigt, wie unterschiedlich Bitcoin im Alltag eingesetzt werden kann. In der Innenstadt akzeptiert etwa die Marie-Johanna Apotheke nahe dem Marienplatz laut BTC Map Zahlungen über Lightning.
Ein anderes Beispiel ist die Goldschmiede Zierer in der Arabellastraße. Dort nennt BTC Map ebenfalls Lightning und kontaktlose Bitcoin-Zahlungen. Die Einträge stammen allerdings aus unterschiedlichen Zeiträumen. Während die Apotheke im Juni 2026 überprüft wurde, liegt die letzte angegebene Prüfung bei der Goldschmiede bereits länger zurück.
Gerade bei solchen Verzeichnissen lohnt sich ein Blick auf das Aktualisierungsdatum. Wer mit Bitcoin bezahlen möchte, sollte ältere Einträge vor dem Besuch kurz gegenprüfen.
Hamburg bietet Bitcoin auch bei Dienstleistungen
In Hamburg findet man Bitcoin-Zahlungen auch außerhalb von Handel und Gastronomie. So führt BTC Map die Zahnarztpraxis Lars Radtke in der Hallerstraße mit Lightning- und On-Chain-Zahlungen. Auch beim Kinderhilfswerk Eine Welt am Bahrenfelder Marktplatz sind laut Verzeichnis beide Zahlungsarten möglich.
Solche Beispiele zeigen, dass sich die Akzeptanz nicht auf eine bestimmte Branche konzentriert. Für die Nutzer macht das die Suche allerdings aufwendiger, weil sich die Stellen über die Stadt verteilen und im Alltag kaum auffallen.
Wer vorher klären möchte, wie Wallets funktionieren oder worin sich verschiedene Krypto-Zahlungen unterscheiden, findet auf https://blockchainwelt.de/ weiterführende Informationen zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen.
Köln und Frankfurt haben andere Schwerpunkte
In Köln lässt sich Bitcoin auch bei professionellen Dienstleistungen einsetzen. BTC Map führt etwa LHP Rechtsanwälte & Steuerberater in der Straße An der Pauluskirche. Die Kanzlei akzeptiert laut Eintrag Bitcoin per On-Chain-Zahlung.
Frankfurt begegnet man Bitcoin an ganz unterschiedlichen Stellen. BTC Map führt zum Beispiel die Fahrschule Rößner in Alt-Schwanheim, den Frankfurter Laufshop in der Innenstadt und die Normalkneipe. Wer mit Bitcoin zahlen möchte, ist also nicht auf eine bestimmte Branche festgelegt.
Ohne kurze Prüfung geht es kaum
BTC Map führt weltweit knapp 27.000 Händler mit mindestens einer Bitcoin-Zahlungsmethode. Rund 15.200 dieser Einträge wurden innerhalb der vergangenen zwölf Monate überprüft.
Für Nutzer ist deshalb vor allem die Aktualität wichtig. Wer eine bestimmte Adresse ansteuern möchte, sollte vorher prüfen, ob Bitcoin dort noch angenommen wird und welche Zahlungsart unterstützt wird.

Max Schmidt
Lokaler Experte