Amberg
Verborgene Schätze: Geheimtipps in Amberg
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Letzten MonatAmberg ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Bayerns – und doch wissen selbst viele Oberpfälzer nicht, welche Kleinode sich hinter den historischen Fassaden verbergen. Wer 2026 abseits der bekannten Pfade unterwegs ist, entdeckt eine Stadt voller Überraschungen.
Ein absoluter Geheimtipp ist der „Stadtgrabenweg", ein fast vier Kilometer langer Rundweg entlang der ehemaligen Stadtbefestigung. Während Touristen durch die Fußgängerzone flanieren, genießen Einheimische hier die Ruhe zwischen alten Wehrtürmen und üppigem Grün. Im Sommer 2026 wurde der Weg um einen kleinen Skulpturenpark ergänzt, den regionale Künstler gestaltet haben – Kunst im öffentlichen Raum, die nicht auf jeder Touristenkarte steht.
Ein weiteres verstecktes Juwel ist die „Schiffgasse" im Herzen der Altstadt. Abseits des Marktplatzes findet man hier kleine Handwerksbetriebe, die seit Generationen bestehen: eine Buchbinderei, in der man beim Arbeiten zusehen kann, eine Goldschmiedin, die filigrane Unikate fertigt, und einen Hutmacher, der maßgefertigte Stücke anbietet – Handwerkstradition, die in Zeiten der Massenproduktion besonders wertvoll ist.
Kulinarisch lohnt sich ein Abstecher in die Nebengassen. Während die großen Gaststätten am Marktplatz gut besucht sind, servieren kleine Lokale in den Seitenstraßen ehrliche oberpfälzische Küche: Zoiglbier aus dem Kommunbrauhaus, frische Bratwürste und hausgemachte Knödelvarianten, die in keinem Reiseführer stehen. Besonders empfehlenswert sind die „Hinterhof-Cafés", die im Sommer 2026 ihre versteckten Innenhöfe geöffnet haben – oft mit selbstgebackenem Kuchen nach Familienrezepten.
Für Kulturinteressierte ist das „Stadtmuseum im Baustadel" ein Muss. Das Museum zeigt nicht nur die bewegte Geschichte Ambergs, sondern beherbergt auch eine beeindruckende Sammlung zur Oberpfälzer Industriekultur. Die Sonderausstellung „Amberg und das Wasser" im Sommer 2026 beleuchtet die Bedeutung der Vils für die Stadtentwicklung und bietet interaktive Stationen für Familien.
Ein letzter Tipp: Der „Marstall" hinter dem kurfürstlichen Schloss ist einer der schönsten Renaissance-Innenhöfe Süddeutschlands – und oft menschenleer. Perfekt für eine ruhige Pause mitten in der Stadt.
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