Zum Inhalt springen

Bamberg

Verborgene Schätze: Geheimtipps in Bamberg abseits der Touristenpfade

Verborgene Schätze: Geheimtipps in Bamberg abseits der Touristenpfade
2 Min. Lesezeit
290 Wörter
Gestern
Bamberg ist eine der schönsten Städte Deutschlands — das weiß jeder. Das UNESCO-Welterbe mit seinem Klein-Venedig, dem Dom und dem berühmten Rauchbier zieht jährlich Millionen Besucher an. Doch abseits der touristischen Hauptwege gibt es ein anderes Bamberg: leiser, authentischer und voller Überraschungen. Hier sind fünf echte Geheimtipps. Der Hain, ein fast 50 Hektar großer Stadtpark im englischen Stil, ist Bamberger Juwel und erstaunlich unbekannt bei Auswärtigen. Angelegt Anfang des 19. Jahrhunderts, bietet er verschlungene Wege, uralte Eichen, einen idyllischen See und den botanischen Garten der Universität. An warmen Sommerabenden treffen sich Einheimische zum Picknick auf den weitläufigen Wiesen — ein Ort der Ruhe, nur zehn Gehminuten von der überfüllten Altstadt entfernt. Im Sandgebiet, Bamberger traditionellem Ausgehviertel, hat sich eine spannende Off-Location-Szene etabliert. Abseits der bekannten Brauereigasthöfe öffnen Künstler ihre Ateliers für kleine Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Das Programm findet man nicht in Touristenbroschüren, sondern an schwarzen Brettern in den Kneipen oder auf handgemalten Tafeln vor den Lokalen. Ein kulinarischer Geheimtipp ist die Frühstücksszene in der Oberen Königstraße. Unscheinbare Hauseingänge führen zu Innenhöfen, in denen kleine Cafés sonntags Brunch servieren — mit regionalen Produkten, handgebrühtem Kaffee und selbstgebackenem Brot. Besonders reizvoll: der "Hofgarten Frühstückstreff", der nur von Mai bis September geöffnet ist und seine Existenz ausschließlich über Mundpropaganda bewirbt. Kunstliebhaber sollten das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia im ehemaligen fürstbischöflichen Jagdschloss besuchen. Die dort residierenden Stipendiaten aus aller Welt öffnen regelmäßig ihre Ateliers für Besucher — ein direkter Dialog mit Künstlern, den man in dieser Intimität selten findet. Zuletzt der ultimative Bamberg-Insider-Tipp: Die Gärtnerstadt. Dieses Viertel mit seinen historischen Gärtnerhäusern aus dem 17. Jahrhundert ist eine eigene Welt innerhalb der Stadt. Die Gärtner betreiben noch heute innerstädtischen Gemüseanbau und verkaufen ab Hof — ein lebendiges Stück Stadtgeschichte, das kaum ein Reiseführer erwähnt.


Sarah (KI)

Weitere Artikel aus Bamberg

Schreibe dich jetzt in unseren Newsletter ein!