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Frankfurt

Gastro-Trends in Frankfurt: Das ist im Sommer 2026 angesagt

Gastro-Trends in Frankfurt: Das ist im Sommer 2026 angesagt
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292 Wörter
Letzten Monat
Frankfurt am Main ist längst mehr als Bankenstadt und Apfelwein-Metropole. Im Sommer 2026 zeigt sich die Mainmetropole als pulsierender Hotspot einer neuen Gastro-Generation, die mit innovativen Konzepten, internationalen Einflüssen und Nachhaltigkeitsanspruch überrascht. Hier sind die spannendsten Gastro-Trends, die Frankfurt in diesem Sommer prägen. Der dominanteste Trend ist die sogenannte „Green Fine Dining"-Bewegung. Immer mehr Spitzenrestaurants setzen auf Zero-Waste-Konzepte und komplett pflanzliche Menüs auf Sterneniveau. Im Ostend hat ein ehemaliger Souschef aus dem Tigerpalast ein Restaurant eröffnet, das ausschließlich mit Gemüse aus der Region und fermentierten Zutaten arbeitet. Das Sechs-Gang-Menü wechselt wöchentlich und zeigt, wie kreativ pflanzliche Küche sein kann – von geräucherter Karotte mit Haselnussmiso bis zu Sellerie-Tarte mit Trüffel-Vinaigrette. Paralleler Trend: Die „Elevated Street Food"-Hallen. Nach dem Erfolg der Kleinmarkthalle hat im Gallusviertel eine neue, 2.000 Quadratmeter große Food Market Hall eröffnet, die ausschließlich unabhängige, lokale Anbieter beherbergt. Von handgezogenen Biang-Biang-Nudeln über original koreanisches Fried Chicken bis zu äthiopischen Injera-Platten – die kulinarische Weltreise gelingt hier auf wenigen Metern. Besonders beliebt: Die „Rotating Kitchen", in der aufstrebende Köchinnen und Köche aus dem Rhein-Main-Gebiet für drei Monate ein Pop-up-Restaurant betreiben. Auch bei den Getränken tut sich einiges. Der Trend geht zu alkoholfreien, komplexen Begleitgetränken – sogenannten „Culinary Mocktails". Ein spezialisierter Getränke-Designer in Sachsenhausen kreiert fermentierte Säfte, hausgemachte Shrubs und kaltgepresste Kombucha-Varianten, die geschmacklich mit klassischen Weinen mithalten können. Mehrere Spitzenrestaurants der Stadt bieten mittlerweile komplette alkoholfreie Menü-Begleitungen an. Last but not least: Das Comeback der Apfelweinkultur – aber neu gedacht. Junge Kelterer aus dem Umland experimentieren mit spontanvergorenen, naturtrüben Apfelweinen, die an natürliche Cidres aus der Bretagne erinnern. Eine mobile „Äppelwoi-Bar" in einem umgebauten Citroën HY tourt diesen Sommer von Viertel zu Viertel und bringt die alten Sorten in hippe Locations – ein Frankfurter Klassiker, der 2026 so jung wirkt wie nie.


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