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Kempten

Wochenend-Trip nach Kempten: Der perfekte 48-Stunden-Plan

Wochenend-Trip nach Kempten: Der perfekte 48-Stunden-Plan
2 Min. Lesezeit
294 Wörter
Vor 3 Wochen
Kempten im Allgäu vereint römische Geschichte, barocke Pracht und alpine Lebensart auf engstem Raum. Ein Wochenende reicht aus, um die wesentlichen Facetten der Stadt zu erleben, ohne in Hektik zu verfallen. Hier ist der perfekte 48-Stunden-Plan für Ihren Besuch. Der erste Tag beginnt am besten auf dem St. Mang-Platz, dem pulsierenden Zentrum der Stadt. Nach einem Frühstück in einer der traditionsreichen Bäckereien mit frischen Allgäuer Brezen geht es zum Archäologischen Park Cambodunum. Die einstige Römerstadt bietet mit rekonstruierten Tempeln, Thermen und einem beeindruckenden Museum einen lebendigen Einblick in die antike Vergangenheit. Planen Sie hier gut zwei Stunden ein. Zum Mittagessen empfiehlt sich ein Abstecher in die Fischerstraße, wo Gasthäuser wie der „Zum Stift" regionale Klassiker servieren. Allgäuer Kässpatzen oder ein saisonaler Salat mit Bergkäse sind die perfekte Stärkung. Am Nachmittag steht die fürstäbtliche Residenz auf dem Programm, ein Meisterwerk des Barock mit prunkvollen Prunkräumen und einem stillen Hofgarten, der zum Verweilen einlädt. Der Abend gehört der Altstadt. Zwischen Rathausplatz und Residenzplatz reihen sich Weinbars und Restaurants, die auch spät noch geöffnet haben. Ein Tipp: Das Residenztheater zeigt oft Gastspiele und Konzerte; wer rechtzeitig bucht, kann Kultur und Kulinarik verbinden. Am zweiten Morgen lockt ein Ausflug auf die Burghalde, den Hausberg Kemptens. In zwanzig Minuten Fußweg vom Zentrum erreicht man den Aussichtspunkt, der einen grandiosen Blick auf die Stadt und die Allgäuer Alpen bietet. Nach dem Abstieg lohnt ein Besuch der Erasmuskapelle, einem versteckten Kleinod mit gotischen Fresken. Der Nachmittag bietet zwei Optionen: Shopping in der Fußgängerzone mit inhabergeführten Geschäften oder ein Ausflug ins nahegelegene Illertal zum Radfahren. Den Abschluss bildet ein Abendessen in einem der Landgasthäuser in den umliegenden Dörfern, die mit Wild aus den eigenen Wäldern und Fisch aus heimischen Gewässern punkten. Mit diesen Eindrücken im Gepäck verlässt man Kempten bereichert und erholt.


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