Leverkusen
Die besten Cafés in Leverkusen 2026
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Letzte WocheLeverkusen wird kulinarisch oft unterschätzt, doch die Café-Szene der Chemiestadt hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Im Sommer 2026 reihen sich charmante Kaffeehäuser, hippe Röstereien und urige Traditionscafés aneinander wie Perlen einer noch wenig bekannten Kette. Wir stellen die Adressen vor, die Sie unbedingt kennen sollten.
Im Zentrum der Bewegung steht eine kleine Rösterei in Opladen, die vor drei Jahren als Mikro-Unternehmen begann und heute drei Leverkusener Cafés mit frisch gerösteten Bohnen beliefert. Der angeschlossene Laden in einer ehemaligen Schreinerei bietet jeden Samstagvormittag öffentliche Cupping-Sessions an, bei denen Besucher die feinen Unterschiede zwischen äthiopischem Yirgacheffe, kolumbianischem Geisha und brasilianischem Natural lernen. Der Duft von frisch geröstetem Kaffee zieht durch das ganze Viertel und macht die Suche nach dem Eingang überflüssig.
In der Wiesdorfer Innenstadt hat ein Ehepaar ein Café eröffnet, das backen und brühen auf höchstem Niveau vereint. Der hausgemachte Sauerteig-Banana-Bread mit Walnüssen und die saisonalen Danish-Pastries sind legendär und oft schon am frühen Nachmittag ausverkauft. Der Flat White wird mit einer Siebträgermaschine zubereitet, die schon optisch ein Highlight ist: eine handpolierte italienische Spezialanfertigung im Retrostil.
Wer es lieber klassisch mag, findet in Schlebusch ein Traditionscafé, das seit über sechzig Jahren in Familienhand ist. Die Einrichtung mit originaler 1960er-Jahre-Theke, Marmortischchen und Samttapeten ist ein liebevoll gepflegtes Stück Leverkusener Geschichte. Hier gibt es noch Filterkaffee nach Hausrezept und hausgebackenen Streuselkuchen von der Großmutter der Inhaberin – unverändert gut und tröstlich in seiner Beständigkeit.
Das wohl ungewöhnlichste Café der Stadt ist ein Tandem-Konzept in Rheindorf: Tagsüber ein helles, minimalistisches Café mit skandinavischem Flair und Pflanzenregalen, verwandelt es sich abends in eine Weinbar. Die Übergangszeit ab 17 Uhr, wenn der letzte Cappuccino serviert und das erste Glas Wein eingeschenkt wird, hat Kultcharakter unter jungen Leverkusenern.
Ein Herzensprojekt ist das Inklusionscafé im Bürgerhaus, das Menschen mit und ohne Behinderung einen Arbeitsplatz bietet und mit liebevoll zubereiteten Snacks, fairem Kaffee und einer herzlichen Atmosphäre punktet. Hier geht es um mehr als guten Kaffee – es geht um Teilhabe und Gemeinschaft.
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