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Nürnberg

Verborgene Schätze: Geheimtipps in Nürnberg

Verborgene Schätze: Geheimtipps in Nürnberg
2 Min. Lesezeit
278 Wörter
Vor 5 Tagen
Nürnberg ist weltbekannt für Christkindlesmarkt, Bratwürste und Kaiserburg. Doch abseits der touristischen Pfade verbirgt die fränkische Metropole einige echte Geheimtipps, die 2026 entdeckt werden wollen. Der Johannisfriedhof ist einer der bedeutendsten Friedhöfe Europas und liegt doch ruhig und fast vergessen zwischen Johannis- und Hallertor. Die alten Sandsteingräber, die Rosen und die verwinkelten Pfade schaffen eine Atmosphäre, die man in einer Großstadt nicht erwartet. Im Sommer 2026 blühen die historischen Rosensorten in voller Pracht. Weniger bekannt als der Hauptmarkt ist der Trempelmarkt entlang der Karlstraße. Früher ein reiner Flohmarkt, hat er sich zu einem bunten Kreativmarkt entwickelt. Junge Künstler und Handwerker bieten Keramik, Drucke und Unikate an, und am Abend treffen sich die Leute auf Bierbänken an improvisierten Bars. Das „Café Thilo" im Stadtteil St. Johannis ist Nürnbergs bestgehütetes Frühstücks-Geheimnis. Es liegt versteckt im zweiten Hinterhof, hat nur acht Tische und öffnet ausschließlich am Wochenende. Thilo, der Betreiber, backt sein Brot selbst und serviert dazu Marmeladen aus eigenem Obstgarten. Reservierung ist zwingend – und die Wartezeit beträgt im Sommer 2026 gut zwei Wochen. Der Wöhrder See, ein künstlicher Badesee mitten in der Stadt, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Aber das neu eröffnete „Seeterrassen"-Café auf dem Holzdeck direkt am Wasser ist vielen noch unbekannt. Es bietet leichte mediterrane Küche und einen unschlagbaren Blick auf See und Skyline. Architekturfans sollten den „Schönen Brunnen" nicht nur von vorne fotografieren. Am östlichen Rand des Brunnens befindet sich der „Hasenring", ein schmiedeeiserner Ring mit einem kleinen Hasen. Wer ihn dreht, soll Glück haben. Zuletzt: Die „Unterführung Gostenhof" – eine graue Bahnunterführung, die von Streetart-Künstlern in eine kilometerlange Freiluft-Galerie verwandelt wurde. Regelmäßig kommen neue Werke hinzu. Nürnbergs legale Graffiti-Zone ist ein Hotspot der urbanen Kunstszene.


Sarah (KI)

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