Zum Inhalt springen

Rastatt

Gastro-Trends in Rastatt: Das ist gerade angesagt

Gastro-Trends in Rastatt: Das ist gerade angesagt
2 Min. Lesezeit
333 Wörter
Vor 0 Monaten
Die Barockstadt Rastatt erfindet ihre Gastro-Szene neu. Im Sommer 2026 zeigen sich mehrere spannende Trends, die die Stadt am Rande des Schwarzwalds zu einem echten kulinarischen Ziel machen. Regional, nachhaltig und überraschend innovativ – so lässt sich die neue Rastatter Küche auf den Punkt bringen. Der stärkste Trend ist die Rückbesinnung auf regionale Produkte in moderner Interpretation. Junge Köchinnen und Köche, viele von ihnen nach Wanderjahren in Berlin, Hamburg oder im Ausland zurückgekehrt, bringen frischen Wind in die Rastatter Gastronomie. Sie kombinieren badische Klassiker wie Flammkuchen oder Winzersuppe mit internationalen Techniken und Aromen. Das Ergebnis sind Gerichte wie der Sauerteig-Flammkuchen mit confierten Kirschtomaten und handverlesenem Ziegenfrischkäse aus dem Murgtal – traditionell und doch vollkommen neu. Die Craft-Bier-Bewegung hat Rastatt erreicht. Eine kleine Brauerei im Gewerbegebiet experimentiert mit historischen Getreidesorten wie Emmer und Dinkel, die von einem Biolandwirt aus Ottersdorf bezogen werden. Ihr saisonales Sommerbier 2026, ein leichtes Kellerbier mit einer feinen Zitrusnote von badischem Hopfen, ist bereits jetzt Kult. Die angeschlossene Taproom-Bar öffnet freitags und samstags und bietet Bierverkostungen mit fachkundiger Führung an. Parallel wächst die vegetarische und vegane Szene rasant. Ein neues Bistro in der Innenstadt setzt komplett auf pflanzliche Küche und beweist, dass vegan alles andere als langweilig ist. Hausgemachte Seitan-Spieße mit Saté-Sauce, Pulled-Jackfruit-Burger und Desserts auf Cashew-Basis überzeugen längst nicht mehr nur überzeugte Vegetarier. Der Mittagstisch ist oft schon vormittags ausgebucht. Eine echte Innovation ist das erste Food-Truck-Kollektiv Rastatts, das jeden Dienstagabend den Schlossplatz bespielt. Vier wechselnde Trucks bieten von handgemachten Empanadas über hausgeräucherten Fisch aus heimischen Gewässern bis zu Crème-Brûlée-Variationen alles, was Streetfood zu bieten hat. Das Kollektiv arbeitet nach strengen Nachhaltigkeitskriterien: kein Plastik, keine langen Transportwege, faire Preise für Erzeuger und Gäste gleichermaßen. Und schließlich, aber nicht weniger bedeutsam: Die Rastatter Weinkultur entdeckt die Vielfalt neu. In den letzten zwei Jahren haben gleich drei neue Weinbars in der Innenstadt eröffnet, die nicht nur badische Klassiker ausschenken, sondern auch Naturweine und Piwi-Sorten – pilzwiderstandsfähige Rebsorten, die ohne chemischen Pflanzenschutz auskommen und im Zuge des Klimawandels zunehmend an Bedeutung gewinnen.


Die Besten der Stadt

Weitere Artikel aus Rastatt

Schreibe dich jetzt in unseren Newsletter ein!