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Wiener-neustadt

Wochenend-Trip nach Wiener Neustadt: Der perfekte 48-Stunden-Plan

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421 Wörter
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Wochenend-Trip nach Wiener Neustadt: Der perfekte 48-Stunden-Plan
Wiener Neustadt, die historische Residenzstadt südlich von Wien, wird oft zugunsten der Hauptstadt oder des nahen Semmering übersehen. Zu Unrecht, denn die Stadt bietet eine bemerkenswerte Mischung aus Habsburger Geschichte, moderner Architektur und lebendiger Kultur. Unser 48-Stunden-Plan zeigt, wie Sie Wiener Neustadt im Sommer 2026 perfekt erleben. Samstagmorgen: Starten Sie mit einem Frühstück im Café „Domplatz 1" mit Blick auf den spätromanischen Dom. Der Kaffee stammt aus einer kleinen Wiener Rösterei, das Gebäck ist hausgemacht. Gestärkt begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die Altstadt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der 1439 erbaute Reckturm, der mit seinen markanten Ecktürmchen zu den schönsten spätmittelalterlichen Wehrbauten Österreichs zählt. Anschließend zieht Sie der Dom in seinen Bann: Die romanische Westfassade, der gotische Chor und der barocke Hochaltar spiegeln die wechselhafte Geschichte der Stadt wider. Samstagmittag: Ein kurzer Spaziergang führt Sie zum Mariensaal der Theresianischen Militärakademie. Die Akademie, gegründet von Maria Theresia, befindet sich in der ehemaligen Kaiserburg und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Die Stiftskirche St. Georg im Inneren der Burg beherbergt das bedeutende spätgotische Grabmal Kaiser Maximilians I. – ein kunsthistorisches Juwel ersten Ranges. Samstagnachmittag: Zeit für einen Abstecher in die Moderne. Das Stadtmuseum Wiener Neustadt wurde 2025 komplett neu gestaltet und zeigt jetzt eine multimediale Ausstellung zur Geschichte der ersten geplanten Stadt des Habsburgerreiches. Besonders die Abteilung zur jüdischen Geschichte der Stadt ist bewegend und lehrreich. Samstagabend: Abendessen im „Neuklosterwirt" am Neuklosterplatz. Das Restaurant setzt auf österreichische Wirtshauskultur mit gehobenem Anspruch: Tafelspitz mit Schnittlauchsauce, Waldviertler Karpfen, hausgemachte Kaspressknödel. Die Weinkarte fokussiert auf die Thermenregion, ein unterschätztes Weinbaugebiet mit exzellenten Weißweinen. Nach dem Essen lohnt ein Verdauungsspaziergang durch den Akademiepark mit seinem jahrhundertealten Baumbestand. Sonntagmorgen: Start für den Ausflug in die Bucklige Welt. Zwanzig Minuten mit dem Auto (oder mit dem Bus 350) bringen Sie nach Bad Erlach, wo Sie eine Wanderung auf den Hutwisch (896 m) unternehmen können. Die dreistündige Rundwanderung belohnt mit einem weiten Blick über die Bucklige Welt, das Burgenland und bei klarer Sicht bis zum Neusiedler See. Sonntagmittag: Einkehr im Gasthaus „Zur Thermenquelle". Die schattige Terrasse mit Blick auf die Hügel bietet einfache, aber hervorragende regionale Küche. Probieren Sie das Erdbeer-Schmarren – ein Dessert, das Sie nicht vergessen werden. Sonntagnachmittag: Zurück in Wiener Neustadt, lassen Sie den Nachmittag im locker bebauten Stadtpark ausklingen. Im Sommer finden hier sonntags häufig Freiluftkonzerte oder Theatervorführungen des Stadttheaters statt. Ihr 48-Stunden-Plan zeigt: Wiener Neustadt ist eine Reise wert. Die Kombination aus reicher Geschichte, lebendiger Gegenwart und der Nähe zur Buckligen Welt macht die Stadt zu einem idealen Wochenendziel im Sommer 2026.


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