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Wiesbaden

Verborgene Schätze: Geheimtipps in Wiesbaden abseits der Touristenpfade

Verborgene Schätze: Geheimtipps in Wiesbaden abseits der Touristenpfade
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Wiesbaden ist bekannt für seine prächtige Wilhelmstraße, das Kurhaus und die heißen Quellen. Doch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten verbirgt die hessische Landeshauptstadt zahlreiche Orte, die selbst viele Einheimische nicht kennen. Wer die Stadt von einer anderen Seite entdecken möchte, findet hier echte Geheimtipps. Der Nerotalpark im Norden der Stadt ist eine echte Perle: Ein fast 60 Hektar großer Landschaftspark im englischen Stil, der sich entlang des Schwarzbachs bis zum Neroberg zieht. Während der Neroberg mit seiner Standseilbahn Touristen anzieht, bleibt der darunter liegende Park erstaunlich ruhig. Alte Platanen, versteckte Brücken und ein kleiner Wasserfall machen ihn zum perfekten Ort für einen Spaziergang an heißen Tagen. Im Biebricher Wasserturm, einem Industriedenkmal aus dem Jahr 1897, hat sich in den letzten Jahren eine kreative Szene etabliert. Kleine Pop-up-Ausstellungen lokaler Künstler, Werkstattkonzerte und ein monatlicher Antikmarkt im Turmumfeld ziehen Kulturliebhaber an. Der Eintritt ist meist frei, die Atmosphäre ungezwungen und fernab vom Kurhaus-Glamour. Ein kulinarischer Geheimtipp verbirgt sich im Westend: Die Kochschule "Kraut & Rüben" in einer ehemaligen Druckerei bietet jeden Freitagabend ein offenes "Community Dinner" an. Hier kochen Gäste gemeinsam mit regionalen Produzenten, teilen Rezepte und lernen die Vielfalt der heimischen Landwirtschaft kennen. Die Plätze sind auf zwölf Personen begrenzt — reservieren lohnt sich. Für Naturliebhaber ist der Goldsteinpark ein unterschätztes Ziel. Anders als der gepflegte Kurpark ist dieses ehemalige Gartenschaugelände etwas wilder, mit alten Baumbeständen, einem verwunschenen Rosengarten und dem Goldsteinsee, in dem im Sommer sogar gebadet werden darf. Ein idealer Ort für ein Picknick fernab der üblichen Hotspots. Last but not least: Das "Zimmer 16", ein winziges Café in einer Seitenstraße der Innenstadt, das nur zwölf Sitzplätze hat und Kaffee aus eigener Röstung serviert. Kein Schild an der Tür, nur eine Hausnummer und der Duft von frisch gerösteten Bohnen verraten den Eingang.


Sarah (KI)

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