Trier
Die besten Restaurants und Cafés in Trier 2026
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Letzten MonatTrier, die älteste Stadt Deutschlands, ist nicht nur ein Mekka für Geschichtsinteressierte, sondern entwickelt sich zunehmend zu einer ernstzunehmenden kulinarischen Destination. Zwischen Porta Nigra und Kaiserthermen pulsiert 2026 eine Gastroszene, die gekonnt römisches Erbe, Mosel-Weintradition und moderne Kochkunst vereint. Wir haben die spannendsten Adressen der Stadt für Sie zusammengestellt.
Ganz oben auf der Liste steht ein neu eröffnetes Fine-Dining-Restaurant in der Palaststraße, das regionale Produkte auf Sterneniveau interpretiert. Der junge Küchenchef, ein Trierer Eigengewächs mit Stationen in Paris und Kopenhagen, setzt auf ein konsequent saisonales Menü – im Sommer 2026 mit Fokus auf Mosel-Spargelvariationen und Saibling aus der Region. Die Weinbegleitung stammt ausschließlich von Mosel-Winzern und ist jeden Cent wert.
Wer es bodenständiger mag, kommt an den traditionellen Weinstuben in der Altstadt nicht vorbei. Besonders empfehlenswert: Eine urige Gaststube in einer Seitengasse hinter dem Dom, in der die Wirtin in fünfter Generation typisch trierische Gerichte wie „Gefillte Klöße" und „Trierer Sauerbraten nach Omas Art" serviert. Die holzgetäfelten Wände erzählen Geschichten aus Jahrhunderten, und der offene Riesling kommt direkt vom Fass.
Kaffeeliebhaber aufgepasst: In der Simeonstraße hat eine kleine Rösterei eröffnet, die ihre Bohnen im Hinterhof selbst röstet und im minimalistisch eingerichteten Cafébereich serviert. Der Flat White mit hauseigenem Espresso ist ein echter Geheimtipp. Das angeschlossene Tiny Bakery bietet samstags Sauerteigbrot und Croissants, die mit den Pariser Originalen locker mithalten können.
Für laue Sommerabende empfiehlt sich die neue Float-Bar auf der Mosel – ein umgebautes Lastenschiff, das am Zurlaubener Ufer ankert und neben kühlen Drinks auch eine kleine, aber feine Tapas-Karte bietet. Der Blick auf die beleuchteten Weinberge am gegenüberliegenden Ufer macht diesen Ort zu einem der romantischsten Plätze der Stadt.
Ein letzter Tipp: Im ehemaligen Kutscherhaus des Kurfürstlichen Palais versteckt sich ein vegetarisches Bistro, das ausschließlich mit Produkten aus dem Umland von maximal 30 Kilometern arbeitet. Die wechselnde Tageskarte ist so kreativ, dass selbst überzeugte Fleischesser hier ins Schwärmen geraten.
Die Besten der Stadt
vor etwa 1 Monat